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Effektives Einbringen von Pulvern in Lösemittel

Effektives Einbringen von Pulvern in Lösemittel

Bei der Produktion von Kunststoffen werden zahlreiche Pulver verarbeitet. Diese haben unterschiedlichste Funktionen: Sie dienen als Pigment oder Flammschutzmittel, zum Erhöhen der Leitfähigkeit oder zum Reduzieren des Gewichts. Um ihrer Funktion gerecht zu werden, müssen diese Pulver vollständig benetzt und optimal dispergiert werden.

Traditionelle Verfahren zur Dispergierung von Pulvern auf Basis von Dissolvern oder Rührwerken stoßen schnell an ihre Grenzen. Aber auch die Sicherheitsrisiken, die mit dem einfachen Lösen von Harzen in Form von Pulvern, Granulaten oder Chips in Lösemitteln verbunden sind, müssen effektiv bewältigt werden. Besonders gefährlich wird es dann, wenn ein Pulver von oben in einen Prozessbehälter mit lösemittelhaltigen Medien eindosiert wird. Da dabei die Prozesstemperatur meist oberhalb des Flammpunktes liegt, besteht ein Explosionsrisiko durch die entzündlichen Gase und Dämpfe oberhalb der Flüssigkeit. Unmittelbar an der Flüssigkeitsoberfläche ist die Lösemittelkonzentration für eine Zündung zu hoch. In einiger Entfernung ist die Konzentration zu niedrig, doch genau dazwischen liegt eine Zone, in der die Lösemittelkonzentration zwischen oberer und unterer Explosionsgrenze liegt. In dieser Zone spricht man von einem zündfähigen Gemisch. Und das ist genau der kritische Bereich, durch den das Pulver geschüttet wird. Das Pulver muss also bei Zugabe in einen Prozessbehälter in jedem Fall durch die Zone hindurch, in welcher das Gas-Luft-Gemisch zündfähig ist.

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Quelle: Ystral

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