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Wasserbehandlung: Ifat Africa mit maßgeschneiderter Umwelttechnik

Wasserbehandlung: Ifat Africa mit maßgeschneiderter Umwelttechnik

München, 4. Juni 2019: Auf der Ifat Africa 2019 steht das Thema Industriewasserbehandlung als besondere Umweltherausforderung im Fokus. Vom 9. bis zum 11. Juli 2019 zeigt die Ifat Africa im Gallagher Convention Centre im südafrikanischen Johannesburg maßgeschneiderteUmwelttechnologien für Subsahara-Afrika. „Die Behandlungsprozesse von industriellen Wässern und Abwässern haben – wenn sie nach nachhaltigen Kriterien gestaltet werden – das Potenzial, die bestehenden Systeme in Südafrika und den anderen Nationen des Kontinents signifikant zu verbessern“, ist sich Dr. Lester Goldman, Vorstandsvorsitzenderdes Water Institutes of Southern Africa (WISA) sicher.

Das Institut ist zum ersten Mal Partner der Ifat Africa und beteiligt sich mit diversen Expertenvorträgen im fachlichen Rahmenprogramman der Messe. „Gerade der industrielle Sektor kann mit den richtigen Technologienden Wasserverbrauch im Land erheblich senken und damit zur Entspannung der aktuellen Lage beitragen. Dazu zählen zum Beispiel die trockene Aufbereitung von Kohle, die chemische Ausfällung, biologische Verfahren wie Belebtschlammverfahren sowie Membran-, Eindampfungs-und Kristallisationssysteme. Die technologischen Fortschritte bei den Ionenaustausch-Membranen und bei der Elektrodialysehaben sich ebenfalls als sehr effizient erwiesen“, präzisiert Goldman.

Südafrika zählt zu den 30 trockensten Ländern der Welt. Die Dürren der letzten Jahre haben den Wasserstress der Nation weiter verschärft. Vor diesem Hintergrund hat das südafrikanische Department of Water and Sanitation damit begonnen, Maßnahmen zur Erweiterung der vorhandenen Wasserressourcen zu implementieren. Zu diesen kurz- bis langfristigen Interventionen gehören – neben der Entsalzung, der Grundwasseroptimierung und dem Nachfragemanagement – die  Wassereinsparung und eine optimierte Wiederverwendung.

Gerade die beiden letzten Faktoren sind auch Kernelemente bei der Industriewasserbehandlung, welche die Ifat Africa in diesem Jahr stärker fokussiert denn je. In derBergbauindustrie – in Südafrika und den benachbarten Ländern – zählt zum Beispiel die Acid Mine Drainage, kurz AMD, zu den größten Wasserproblematiken. Die hochgradig sauren und stark mit Schwermetallen belasteten Abwässer entstehen, wenn stillgelegte Schächte – speziell von Goldminen – voll Wasser laufen. Auch aus Abraumhalden können die Gifteausgewaschen werden. Für dessen Aufbereitung stellen internationale Umwelttechnologie-Anbieter auf der Ifat Africa diverse Behandlungstechnologien vor.

So ist zum Beispiel der Spezialchemie-Konzern Lanxess mit seiner Membrantechnik der Umkehrosmose in der Lage, aus AMD reines Wasser in Trinkwasserqualität zu gewinnen. „Mit der steigenden Industrialisierung in Subsahara-Afrika sehen wir ein interessantes Marktpotenzialin dieser Region“, sagt Gerhard Simon. Laut dem Director Sales Western Europe/Sales Development EMEA im Geschäftsbereich Liquid Purification Technologies von Lanxess liegt das Wirtschaftswachstum in Afrika seit Jahren stabil bei über fünf Prozent. „Mit der Teilnahme an der Ifat Africa möchten wir unseren Bekanntheitsgrad auf dem afrikanischen Kontinent weiter erhöhen, neue Kundenkontakte generieren sowie Distributionspartner finden, mit denen wir gemeinsamin dieserwichtigen Region wachsen wollen“, kündigt Simon an.

Quelle: Messe München, Foto: Lanxess

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Veröffentlicht von

Eva Linder

Das Schöne an der VERFAHRENSTECHNIK ist für mich die Branchenvielfalt und die Nähe zum Anwender.

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