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Ifat Afrika: Umwelttechnologiemesse mit über 160 Ausstellern

Ifat Afrika: Umwelttechnologiemesse mit über 160 Ausstellern

Ergänzend zum Erfahrungsaustausch an den Messeständen wird die Ifat Africa2019 wieder von einem umfangreichen Rahmenprogramm zu brennendenUmweltthemen des südlichen Afrikas begleitet. Schauplatz der Fachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recyclingist vom 9. bis zum 11. Juli 2019 Johannesburg in Südafrika.

Auf der von der Messe München organisiertenFachmesse für Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling präsentieren über 160 Unternehmen ihre Lösungen für die drängenden Umweltherausforderungen der afrikanischen Länder südlich der Sahara. „Wie gewohnt, ergänzen wir auch bei der diesjährigen Neuauflage das an den Ständen gebotene Fachwissendurch ein umfangreiches, hochkarätig besetztes Diskussions-, Workshop-und Vortragsprogramm“, kündigt Katharina Schlegel, die Projektleiterin der Ifat-Auslandsmessen, an.

Die Umwelttechnologiemesse teilt sich in diesem Jahr das Gallagher Convention Centre mit den beiden Messen food & drink technology Africa und analytica Lab Africa. Die sich daraus ergebenden Synergien werden schon gleich zum Messeauftakt am 9. Juli deutlich. So geht die Eröffnungspodiumsdiskussion der Ifat Africa der Frage nach, wie Umwelttechnologien zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Nahrungsmittel-und Getränkeindustrie beitragen können. Neben den Ansatzpunkten Abfallwirtschaft, Agrarkultur und Energieeffizienz kommt hier dem intelligenten Wassereinsatz eine Schlüsselrolle zu – schließlich sorgen die Verarbeitungsprozesse und die Hygieneanforderungen der Nahrungsmittel- und Getränkeerzeugung für einen hohen Bedarf an dieser natürlichen Ressource.

Auch bei anderen Veranstaltungen des Rahmenprogrammssteht der Umgang mit dem „blauen Gold“ im Mittelpunkt. Beispielsweise stellen Referenten der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)und des Water Institute of Southern Africa (WISA) am 11. Juli neue Ansätze im Wassermanagement vor. Dabei gehen sie unter anderem auf die für viele Regionen und Kommunen im südlichen Afrika relevanten Möglichkeiten zur dezentralen Abwasserbehandlung ein. Außerdem wird aufgezeigt, wie Kläranlagen über die Nutzung von Klärgas, Photovoltaik und Windenergie sowie durch die Einbeziehung von Power-to-Gas-Technologien zu Energielieferanten werden können.

Neben diesen technologieorientierten Themen kommen in dieser Veranstaltungauch aktuelle Stadtplanungskonzepte zur Sprache, bei denen Kommunen durch angepasstes Wassermanagement noch stärker begrünt und klimatisiert werden. Das Subsahara-Afrika steht unter einem größeren Wasserstress als viele andere Regionen der Welt. Unzureichende Versorgungs-und Verteilungssysteme, rasant wachsende Städte sowie jüngst eine Serie von Dürrejahren erhöhen den Handlungsbedarf der Nationen. Einen hilfreichen Beitrag zu einer besseren Wasserversorgung können an die lokalenBedingungen angepasste, kosten-und energieeffiziente Meerwasserentsalzungsanlagen sein. Informationen dazu liefert eine Veranstaltung des Desalination Institute DME am 10. Juli.

Bevölkerungswachstum, steigender Wohlstand, veränderte Konsumgewohnheiten sowie der internationale Handel mit Gebrauchtgeräten und Abfällen führen in vielen Ländern Afrikas zu immer größeren Mengen an Elektro-und Elektronik-Schrott. Vor diesem Hintergrund haben sich Nationen wie zum Beispiel Ghana auf den Weg gemacht, ein nachhaltiges E-Schrott-Management aufzubauen. Im Rahmenprogramm der Ifat Africa 2019 widmen sich die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Southern African E-Waste Alliance (SAEWA) und das African Circular Economy Network (ACEN) am 10. Juli diesem Thema.

Zwar bietet die Branche für viele Umweltaufgaben geeignete Technologien an, aber deren Einsatz scheitert vielfach an fehlenden finanziellen Mitteln. Eine Podiumsdiskussion am 9. Juli fokussiert sich daher auf dieFinanzierung von Infrastrukturprojekten. Organisiert mit Unterstützung derDeutschen Industrie-und Handelskammer für das südliche Afrika erläuternund diskutieren diverse Geldgeberinstitutionen, wie Technologienzur Überwindung des sogenannten „Subsahara-Wasser-Paradoxons“ bezahlt werden können. Dieser Begriff umschreibt das in dieser Weltregion wechselweise oder parallel auftretende „Zuviel“ (bei Starkregenereignissen) oder„Zuwenig“ (bei Dürren) an Wasser. An die Podiumsdiskussion anschließend veranstalten die Niederländische Botschaft in Südafrika, die Niederländische Entwicklungsbank und die Netherlands Water Partnership (NWP) einen interaktiven Workshop, der sich hauptsächlich mit Finanzierungslösungen für eine effizienteWasserwiederverwendung beschäftigt

Quelle: Messe München

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Veröffentlicht von

Eva Linder

Das Schöne an der VERFAHRENSTECHNIK ist für mich die Branchenvielfalt und die Nähe zum Anwender.

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