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Fagus-Grecon auf Wachstumskurs

Fagus-Grecon auf Wachstumskurs

Der erfolgreiche Geschäftsverlauf der vergangenen Jahre setzt sich für Fagus-Grecon Greten GmbH & Co. KG auch in der ersten Hälfte des aktuellen Geschäftsjahres fort. So lautete die zentrale Aussage beim gestrigen Pressegespräch am Unternehmensstandort in Alfeld. Laut Geschäftsführung ist diese erfreuliche Entwicklung einerseits auf die momentan gute wirtschaftliche Gesamtlage zurückzuführen. „Darüber hinaus bestärkt uns diese Entwicklung auch darin, den mit Beginn diesen Jahres eingeschlagenen Weg der Spezialisierung in Verbindung mit dem Ausbau unseres weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerkes weiter konsequent fortzuführen. Die mit der Neustrukturierung einhergehende noch stärkere Konzentration auf Marktanforderungen und Entwicklung kundenspezifischer Lösungen führt in allen Geschäftsbereichen zu einer erfreulichen Umsatzdynamik ,“ so Uwe Kahmann, kaufmännischer Geschäftsführer Fagus-Grecon.

Ausgelöst durch diesen kontinuierlichen Wachstumsprozess wird neben der Schaffung neuer Arbeitsplätze auch in den Ausbau der erforderlichen Infrastruktur investiert. Nach Abschluss der zur Zeit laufenden Planungs- und Genehmigungsphase startet der Neubau einer weiteren Fertigungshalle, die – wenn alles nach Plan läuft – in der ersten Hälfte des kommenden Jahres in Betrieb genommen wird.  Durch diese spürbare Erweiterung der Produktionsfläche um mehr als 900 m2 erhofft sich das Unternehmen signifikante Verbesserungen im Produktionsdurchlauf sowie eine Verkürzung der Lieferzeiten.

2017 lag der Umsatz des Unternehmens knapp 20 % über Vorjahresniveau. Damit einher geht ein Anstieg der Mitarbeiterzahlen um knapp 10 %. Es gibt kaum Mitarbeiterfluktuation, „ein Ergebnis auf das wir insbesondere bei der sehr arbeitnehmerfreundlichen Arbeitsmarksituation sehr stolz sind,“ so Melanie Gödeke, Personalleiterin Fagus-Grecon.

Nach wie vor gehen ca. 80 % der Produkte ins Ausland. Die Investitionsrate F&E ist auch in diesem Jahr doppelt so hoch wie der Branchendurchschnitt im Maschinenbau.

Start-up-Atmosphäre im Gropius Bau

Im Zuge der Neustrukturierung hat Fagus-Grecon in der 2. Etage des Unesco-Welterbes Fagus-Werk vierzig moderne, helle Arbeitsplätze im Gropius-Bau von 1911 geschaffen. Eingezogen sind hier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zu Beginn diesen Jahres neu gegründeten Business-Unit (BU) Inspektion.

„Die Atmosphäre dieser Büroetage passt genau zu unserer Aufgabe! In der BU Inspektion beschäftigen wir uns insbesondere mit der Entwicklung hochkomplexer bildgebender Messtechniksysteme für die Oberflächeninspektion. Gradlinigkeit, Transparenz und Weitsicht sind Eigenschaften dieser Räumlichkeiten, die auch für unser tägliches Arbeiten unerlässlich sind“, so Bernd Bergmann Leiter der BU Inspektion.

Die neu gestalteten Räumlichkeiten sind bewusst in schlichter Form und Farbgestaltung gehalten und fügen sich harmonisch in die Stahl-Glas-Fassade, Markenzeichen des Fagus-Werks, ein.

Die Planer fanden ein sanierungsbedürftiges Geschoss mit Feuchteschäden an den Außenwänden vor. Im Gebäudeflügel entlang der Bahnlinie gab es ursprünglich nur Durchgangsbüros. Die Architekten entschieden sich für die Erschließung durch einen Flur, von dem aus jedes Büro erreicht werden kann. Die Zugänglichkeit innerhalb der Büros blieb bestehen. Der Zugang zum Flur wurde über Holz-Glas-Elemente hergestellt, so dass der Flur von der Transparenz der Fassade profitiert und lichtdurchflutet wird. Die Beleuchtung und Ausstattung wurde komplett neu eingerichtet. Dabei haben sich die Architekten am Dessauer Bauhaus orientiert. Die Klarheit und Transparenz des Gebäudes wurde erhalten. Es entstanden insgesamt elf Büros, davon neun mit je vier Arbeitsplätzen und zwei Büros mit je zwei Arbeitsplätzen sowie ein großer Besprechungsraum mit Teeküche.

Die Farbwahl der zu gestaltenden Etage, in deren Räumlichkeiten zunächst ab 1911 die Schuhleistenmodellentwicklung  und später in den 1970er Jahren zahlreiche technische Zeichner ihren Arbeitsplatz hatten, wird konsequent durch den Farbton Anthrazitgrau und  Verkehrsweiß bestimmt.

Besonderer Wert wurde auf die ergonomische Ausstattung der Räume gelegt. Dabei standen Beleuchtung und Büroausstattung im Vordergrund. Das Lichtsteuersystem ermöglicht die Fensterverdunklung und Tages- bzw. Sonnenlicht in die Programmierung einzubeziehen. Die Leuchten strahlen sowohl an die Decke als auch auf den Arbeitsplatz. Durch die Reflexion des Lichtes von der Decke wird der komplette Raum gleichmäßig ausgeleuchtet, die Leuchte passt sich der Außenbeleuchtung an. Elektrisch höhenverstellbare Schreibtische ermöglichen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Wechsel zwischen Stehen und Sitzen. Dieses dynamische Arbeiten beugt z. B. Rückenschäden vor und steigert das Wohlbefinden. Meetinginseln im Flur fördern den schnellen unkomplizierten Austausch im Team.

Die instandgesetzte Etage fügt sich in die klare Gliederung des Gebäudes ein und spiegelt die von Walter Gropius gewollte Transparenz der Fassade wider. Die Architektin Beata Hamann sowie die Innenarchitektin Julia Martens-Heinemann der Firma Bernward Immobilien GmbH aus Hildesheim schufen gelungene, freundliche Büroarbeitsplätze.

Kontinuierliches Wachstum sowohl beim Umsatz als auch im Bereich Personal, führte zu dieser umfangreichen Modernisierung. Fagus-Grecon, führender Hersteller von industriellen Funkenlöschanlagen, liefert seit mehr als 40 Jahren neben anspruchsvoller Messtechnik maßgeschneiderte Systeme für den technischen Brandschutz in unterschiedlichste  Industrien wie z.B. der Holzwerkstoff- oder Metallindustrie und der Lebensmittelindustrie. Seit seiner Gründung 1911 gehört das Unternehmen darüber hinaus mit hochwertigen Leisten und Formen für die Sohlenherstellung zu den führenden Zulieferbetrieben der internationalen Schuhindustrie. Die Schuhleistenfertigung befindet sich auch heute noch im dem von Walter Gropius geplanten Hauptgebäude des Unternehmens. Das Gebäude gilt als Begründer der Modernen Architektur und wurde 2011 zum Unesco Welterbe ernannt. 

Quelle: Fagus-Grecon

Veröffentlicht von

Eva Linder

Das Schöne an der VERFAHRENSTECHNIK ist für mich die Branchenvielfalt und die Nähe zum Anwender.

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