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Sichtscheiben in Heißprozessen

Sichtscheiben in Heißprozessen

Für Werker können Sicht- und Schutzscheiben nicht groß genug sein, um industrielle Heißprozesse im Auge zu behalten. Für Betreiber wie Hersteller stehen dagegen die Energiekosten im Vordergrund.

Sind große Sichtschutzscheiben doch „Scheunentore“ für den Verlust von Wärmeenergie. Irlbacher stellt nun eine Lösung für diese diametral unterschiedlichen Anforderungen vor: Eine Infrarot (IR) reflektierende Beschichtung auf der Basis einer transparenten Nextrema-Glaskeramik von Schott kann den Wärmeverlust erheblich reduzieren.

Die einseitig außen auf der Glaskeramik aufgebrachte Beschichtung reflektiert die Wärmestrahlung zurück in den Prozess und kann so den Wärmeverlust, verglichen mit einer unbeschichteten Nextrema-Scheibe, deutlich reduzieren. Der Grad der IR-Reflexion ist dabei von der Wellenlänge der Wärmestrahlung abhängig. Die beschichtete Glaskeramik ist in unterschiedlichen Formen und Formaten lieferbar und setzt der freien Sicht auf die Prozesse kaum Grenzen.

Die IR-reflektierende Beschichtung ist elektrisch leitend und kann daher in EMV-Schutzkonzepte von Maschinen mit eingebunden werden. Kundenspezifische Bearbeitung, wie etwa gebohrte Löcher oder Ausschnitte, sind auf Anfrage möglich. Das maximal mögliche Format einer Nextrema-Glaskeramik mit IR-reflektierender Beschichtung beträgt 1914 × 1060 mm. Die Beschichtung hält bis zu 100 h einer Temperaturen bis 650 °C stand.

Text-/Bildquelle: Irlbacher Blickpunkt Glas GmbH

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Veröffentlicht von

Redaktion VERFAHRENSTECHNIK

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