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Optimale Luftmenge in der Trinkwasseraufbereitung

09.05.2022
von Redaktion VERFAHRENSTECHNIK

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Um im Wasser gelöstes Eisen durch Oxidation zu entfernen, wird bei der Trinkwasseraufbereitung dem Rohwasser Luft oder technischer Sauerstoff zugeführt. Die von Bürkert entwickelten Oxidationseinheiten passen die für eine optimale Eisenentfernung notwendige Sauerstoff- oder Luftmenge laut Hersteller automatisch an den Eisengehalt, den Rohwasserdurchsatz und den Druck an. Da die Luft bedarfsgerecht zugeführt werde, sänken auch die Kompressorlaufzeiten und somit die Energiekosten. Eine Umrüstung sei im laufenden Betrieb möglich.
Herzstücke der Oxidationseinheiten sind die Massendurchflussregler (MFC). Sie übernehmen die „intelligente“ Regelung und Dosierung der Luftmenge. Ihre thermischen Mems-Sensoren sollen für sehr kurze Reaktionszeiten, ein direkt wirkendes Proportionalventil als Stellglied für eine hohe Ansprechempfindlichkeit und der integrierte PI-Regler für gute Regeleigenschaften sorgen. Die anwendungsspezifisch kalibrierten Massendurchflussregler werden je nach Applikation mit weiteren Komponenten kombiniert.

Da herkömmliche Systeme bei einem Kompressorausfall häufig durch rückdrückendes Wasser beschädigt werden, habe Bürkert seine MFC sehr robust ausgelegt und zusätzlich mit einem Waterprotection-System geschützt. Ein Bypass für einen manuellen Betrieb ist ebenfalls integriert. Trotz der verbauten Technik seien die Oxidationseinheiten sehr übersichtlich und einfach zu bedienen.

Text/Foto: Bürkert

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