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Container-Lösung: Prozessluft möglichst dicht am Bedarf platzieren

10.11.2021
von Redaktion VERFAHRENSTECHNIK

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Gebläsetechnik im Container hat das Potenzial, die Prozessluftversorgung spürbar schlanker, flexibler und einfacher zu gestalten. Die Firma Aerzen hat hierbei bereits langjährige Erfahrung aus dem hauseigenen Vermietungsgeschäft gesammelt – und bündelt dieses Know-how jetzt zu einer neuen Lösung. Die Idee: Druckluft aus dem ISO-Container.

Ob 20 oder 40 Fuß: ISO-Container haben den ungemeinen Charme, dass sie standardisiert sind – bis hin zu einheitlichen Hebezeugen und LKW-Anhängern. Container lassen sich zudem einfach stapeln; sie sind statisch autark, und es gibt sie natürlich auch mit wirksamer Schalldämmung. Diese Eigenschaften bringt Aerzen jetzt mit seiner Gebläse- und Verdichtertechnik in Verbindung – und will damit eine überzeugende Symbiose aus neuester Maschinentechnik und maximaler Flexibilität schaffen. Mit dem pragmatischen Lösungsansatz ist es künftig möglich, komplette Gebläse- oder Verdichterstationen zu liefern, um sie vor Ort schnell anzuschließen und in Betrieb zu nehmen.

Die hohe Leistungsdichte von zum Beispiel 24.000 m³/h verdichtete Luft pro Container mit 3 x Aerzen Turbo AT 200 0.8s sorgt in Verbindung mit einem hohen Regelbereich für vielseitige Einsatzmöglichkeiten pro Containereinheit. Dieser Aspekt macht auch den Weg frei, die Prozesslufterzeugung möglichst dicht an den Bedarf zu platzieren. Damit werden die Wege kürzer, was in weiterer Folge zu Einsparungen bei den Rohrleitungen führt und ebenfalls zu Energieeinsparungen durch abnehmende Druckverluste.

Die Containerlösungen eignen sich für alle Standard Gebläse- und Verdichtertypen von Aerzen. Dabei lassen sich die Delta Blower, Hybrid, Screw und Aerzen Turbos auch als „Mixed Team“ einbauen – als passend ausgelegtes Gesamtpaket inklusive Lärmschutzmaßnahmen, passender Leistungsteile, wie Frequenzumrichter und Steuerung entsprechend den Erfordernissen der kundenspezifischen Anwendung. Aus baulicher Sicht reichen zwei Streifenfundamente aus, um den wetterfesten Prozessluftscontainer standsicher aufzustellen.

Gesonderte Baugenehmigungen sind in der Regel nicht notwendig, genauso wenig, wie Architekten- oder Statikerleistungen. Und wenn sich das Anlagenlayout eines Produktionsunternehmens verändert, dann kann der Container mit Blick auf Investitionssicherheit einfach mit umziehen.

Als typische Einsatzgebiete für die Prozessluft aus dem ISO-Container sieht Aerzen Anwendungen mit hohem Luftbedarf. Hierzu zählen die Abwassertechnik, die Baustoffindustrie sowie das weite Feld der Schüttguttechnik.

Quelle: Aerzen

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