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Pörner mit Gesamtplanung der Walzentrocknungsanlage beauftragt

Agrana erweitert Anlage für technische Stärke in Österreich

17.06.2023
von Redaktion VERFAHRENSTECHNIK
Agrana wird am Standort der Kartoffelstärkefabrik in Gmünd in Österreich eine zusätzliche Walzentrocknungsanlage errichten

Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern Agrana wird am Standort der Kartoffelstärkefabrik in Gmünd in Österreich eine zusätzliche Walzentrocknungsanlage errichten. Mit einem Investitionsvolumen von 23 Millionen Euro will Agrana damit die Produktion von technischen Stärken für die Bau- und Klebstoffindustrie um ein Drittel erhöhen.

 Mit der Gesamtplanung dieses Vorhabens beauftragt der Konzern die Pörner Ingenieurgesellschaft mit Sitz in Wien. Der Anlagenplaner übernimmt Basic- und Detail Engineering, Baustellen- und Montageüberwachung sowie Projektmanagement und Inbetriebnahmeunterstützung. Die Fertigstellung der neuen Industrieanlage ist im Juli 2025 geplant.

Pörner-Projektleiter Manfred Paulus erläutert die Herausforderungen: „Für die Walzentrocknungsanlage, vom Rohstoffeintrag bis zur Trocknung des Fertigproduktes, wird ein neues Fertigungsgebäude errichtet. Dabei müssen wir die Montagen und Einbindungen so durchführen, dass es zu keiner Beeinträchtigung des laufenden Betriebes kommt. Außerdem stehen für die Bau- und Montagetätigkeiten nur eingeschränkte Platzverhältnisse zur Verfügung.“

Für Agrana realisierte Pörner bereits diverse Projekte wie eine Betain-Anlage, eine Anlage zur Herstellung von Babynahrung und die größte Bioethanol-Anlage Österreichs mit einem Investitionsvolumen von 125 Millionen Euro.

Biobasierte Einsatzstoffe für nachhaltige Produkte

Das aktuelle Projekt folgt dem Bestreben der Industrie nach Dekarbonisierung. „Technische Industrien setzen vermehrt – auch aufgrund gesetzlicher Vorgaben – auf biobasierte Materialien und wählen Stärke als nachhaltige Alternative zu erdölbasierten Produkten. Der Werksausbau trägt dieser steigenden Nachfrage Rechnung und sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Gmünd“, betont Dr. Norbert Harringer, Technik-Vorstand von Agrana.

Hintergrund

In der bauchemischen Industrie sorgt Stärke in Form von Stärkeether sowohl in Gips- und Gips-Kalkhydrat als auch in Zement- und Zement-Kalkhydrat-Baustoffen für die gewünschte Konsistenz. Aufgrund der Klebeeigenschaften wird Stärke in der Klebstoffindustrie als Alternative zu synthetischen Klebstoffen verwendet und als Green Glues bezeichnet.

Quelle: Pörner Ingenieurgesellschaft

 

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