Fion Energy aus Berlin hat eine Speicherlösung entwickelt, mit der Unternehmen Energiekosten durch KI-gesteuerte Batteriespeicher senken können.
Die selbstentwickelte Software optimiert Strombezug und Lastprofil automatisch auf Basis von Verbrauchsmustern, Tarifen und Marktpreisen. Besonders geeignet ist das System für die Lebensmittelindustrie, wo Produktions- und Kühlprozesse zu schwankenden Lastgängen und wiederkehrenden Lastspitzen führen. Typische Ursachen sind das gleichzeitige Anlaufen von Kühlaggregaten, Erhitzungs- oder Reinigungsprozesse und das Hochfahren mehrerer Anlagen in kurzen Zeitfenstern.
KI-gesteuerte Batteriespeicher an drei Standorten
An drei Standorten eines Lebensmittelproduzenten hat Fion Batteriespeicher mit jeweils rund 200 kWh und 200 kW installiert. Die KI-Steuerung analysiert Verbrauch und Strompreise in Echtzeit: Bei niedrigen Preisen wird der Speicher geladen, bei hohen Preisen hingegen entladen oder zur Kappung von Lastspitzen eingesetzt. Durch diese Arbitrage entstehen zusätzliche Erlöse ohne Eingriff in den laufenden Betrieb. Die Amortisationszeit liegt bei drei bis vier Jahren. Fion begleitet Projekte von der Simulation über die technische Umsetzung bis zum laufenden Betrieb inklusive Wartung, 24/7-Monitoring und Echtzeit-Reporting.
Quelle: Fion






