1. Home
  2. /
  3. Automation
  4. /
  5. Kalibrierdaten in der Cloud
Druckaufnehmer

Kalibrierdaten in der Cloud

19.12.2022
von Redaktion VERFAHRENSTECHNIK

Kalibrierdaten dienen nicht nur zur digitalen Kompensation: Sie sind eine Art Gütesiegel, die die maximal erreichbare Genauigkeit und Performance belegen – bei allen möglichen Ausbaustufen. Haben sich Kunden für einen Druckaufnehmer mit reinen Kalibrierdaten/-modellen entschieden, wurden die Daten bisher manuell und auftragsbezogen per E-Mail oder via FTP-Server übermittelt. Anschließend mussten die Kunden die Daten wieder in ihr eigenes System einlesen. Die neue Daten-Plattform MyCalibration von Keller will Kunden jederzeit, automatisiert und in standardisierter digitaler Form ihre Kalibrierdaten und –modelle liefern.

Der Kern dieses rein digitalen Dienstes ist eine Rest-API (Datenschnittstelle für Programme), um die spezifischen Kalibrierdaten abzufragen und sie so via HTTPS in diversen gewünschten Formaten (JSON oder gebündelt als ZIP) zu erhalten. Die Sicherheit werde durch Best Practices, Audits sowie der Authentifikations-Technologie „Azure Active Directory B2C“ garantiert. Die Kundendaten seien nur nach einer individuellen Anmeldung zugänglich und könnten nicht von anderen Personen eingesehen werden.

Keller hat eine textbasierte Datenstruktur erschaffen, um Varianten der Kalibrierdaten zu speichern. Benutzer können verschiedene Such- und Filterfunktionen verwenden und entweder individuell ausgewählte Sensordaten herunterladen oder ganze Massendownloads durchführen. Die Kalibrierdaten sind im JSON-Dateiformat verfügbar. Dieses Format ermöglicht, dank seiner weiten Verbreitung und der großen Verfügbarkeit von Programmierbibliotheken, eine schnelle und einfache Integration in Kundensysteme.

 

Text/Bild: Keller

Jetzt Newsletter abonnieren

Technologische Innovationen und Branchentrends aus allen Teilbereichen der Fluidtechnik –
Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Hier registrieren

Weitere Artikel

You have Successfully Subscribed!