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IO-Link digitalisiert Prozessanlagen

18.03.2022
von Redaktion VERFAHRENSTECHNIK

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IO-Link ist eine Feldbus-unabhängige Technologie für die Punkt-zu-Punkt-Kommunikation. Sie überzeugt durch einfache Handhabung und ermöglicht die kostengünstige Digitalisierung von Anlagen.

Vor allem in der Lebensmittelindustrie sei die Nachfrage nach dem Kommunikationsstandard stark gewachsen, so Endress+Hauser. IO-Link gilt als etablierter Standard für Messgeräte mit Basisfunktionalität, die dadurch Vorteile wie Datentransparenz und zusätzliche Kontrolle durch die digitale Technologie bieten. Gerade Anbieter von Maschinen oder ganzen Prozesseinheiten (Skids) für die Lebensmittelindustrie tendieren dazu, IO-Link-fähige Sensoren und Aktoren einzubinden. Insbesondere für Hilfskreisläufe sind Messgeräte mit Basisfunktionalität gut geeignet; Geräte mit zusätzlichen Funktionen würden Komplexität und Kosten unnötig steigern.

Ein Großteil der IO-Link-Sensoren kann durch eine einfache Änderung der Gerätekonfiguration optional auch im Analogmodus (4–20 mA) betrieben werden. So können Arbeitsabläufe in der Produktion zunächst bestehen bleiben. Werden neben dem eigentlichen Prozessparameter auch Zusatzinformationen wie Diagnose- und Servicedaten benötigt, kann ein installiertes IO-Link-fähiges Gerät einfach auf ein digitales Signal umgestellt werden.

Endress+Hauser hat sein Produktportfolio an IO-Link-fähigen Geräten für alle relevanten Prozessparameter erweitert. Erst kürzlich stellte das Unternehmen den kompakten Leitfähigkeits-Sensor Smartec CLD18, IO-Link-Versionen der Druckmessgeräte PMP51, PMP55 und PMC51 sowie das Füllstandmessgerät Deltapilot FMB50 vor.

Text/Foto: Endress+Hauser

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