In der Pharma- und Lebensmittelindustrie kann Staub auch Restbestände an Materialien oder Zutaten enthalten, die aus dem Produktionsprozess stammen. Oder beim Be- und Entladen, können Partikel, Pollen und Sporen von draußen in die Betriebe gelangen. Industrie-Luftbefeuchter von Condair helfen, das Problem in den Griff zu bekommen.
Staubbildung ist ein täglich wiederkehrendes und lästiges Phänomen. Im beruflichen Umfeld wie der Pharma- und Lebensmittelindustrie kann Staub Restbestände an Materialien oder Zutaten enthalten, die im Produktionsprozess verwendet wurden. Und beim Be- und Entladen können zudem Partikel, Pollen und Sporen von draußen in die Verarbeitung gelangen. Darüber hinaus kann Staub eine Ursache für das Auftreten von technischen Problemen sein, etwa überhitzende Elektronik, eingeschränkt funktionierende Sensoren oder reduzierte Förderleistung aufgrund einer behinderten Luftströmung zum Gebläse.
Adhäsion in der Produktion
Die Produktion und Verarbeitung von Kunststoff-Folien, Filmen und Blistermaterialien zieht große Mengen von Staub an. Der Grund: durch Reibung im Verarbeitungsprozess laden sich insbesondere synthetische Materialien elektrostatisch positiv oder negativ auf (abhängig von ihrer Zusammensetzung). Staubpartikel, die sich mit Luftströmen bewegen, nehmen durch den Kontakt mit verschiedenen Gegenständen ebenfalls eine positive oder negative Ladung an.

Um Stäube zu verringern, lässt sich entweder eine direkte Luftbefeuchtung …
In der medizintechnischen Produktion kann elektrostatisch geladener Staub, der an den in der Herstellung befindlichen Produkten haften bleibt, zu gefährlichen Mängeln und Funktionsstörungen führen. Und in der Pharmaindustrie sorgen elektrostatische Aufladungen, die durch Reibung bei der Mischung, Befüllung oder Tablettierung entstehen, für eine zusätzliche Staubanziehung und somit zu einer ungewollten Verunreinigung von Medikamenten und Pharmaprodukten.
Last but not least kann Industriestaub Metallpartikel, Mineralien wie Antimon oder Kaolin und Chemikalien wie Barium oder Zinn enthalten, die gesundheitsschädlich sind, wenn sie eingeatmet werden. Außerdem können einige Arten von Prozessstaub entflammbar sein, was bei unsachgemäßer Handhabung Explosionen am Arbeitsplatz und Feuer auslösen kann.
Schwebstäube durch Luftbefeuchtung binden
Industriestaub muss somit ordnungsgemäß gefiltert und abgesaugt werden, um die Gesundheit der Mitarbeitenden langfristig sicher zu stellen, Maschinen funktionsfähig zu halten und die behördlichen Vorschriften zu erfüllen. Mittels Luftbefeuchtung kann dieser Prozess unterstützt und optimiert werden, indem die Menge an Schwebstaub durch Staubbindung verringert wird.
Dies funktioniert folgendermaßen: In trockener Luft schweben Staubpartikel tendenziell länger. Ab einer bestimmten Luftfeuchtigkeit kondensiert das Wasser in der Luft an den Partikeln, sie werden dadurch schwerer und sinken zu Boden. Schwebstaub wird so zu Staubniederschlag, der sich aufgrund seines Gewichts nicht mehr so leicht aufwirbeln lässt.

… oder eine Indirekte Luftbefeuchtung einsetzen
Dazu kommt, dass Oberflächen bei einer relativen Luftfeuchtigkeit um 50 Prozent weniger Stäube anziehen und länger frei von Partikelablagerungen bleiben, da sie sich weniger stark statisch aufladen. Sie geben ihre überschüssige Ladung stattdessen kontinuierlich an die Wassermoleküle in der Luft ab, da Wasser ein guter elektrischer Leiter ist.
Liegt die relative Luftfeuchtigkeit konstant zwischen 40 und 60 Prozent, wirkt sich das überdies positiv auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter aus. Typischen Auswirkungen von trockener Luft wie ausgetrockneten Schleimhäuten, Atemwegserkrankungen, Augenbrennen oder Nasenbluten wird entgegengewirkt. Einen Überblick über die technischen Möglichkeiten zur fachgerechten Luftbefeuchtung finden Sie im Planungsleitfaden „Luftfeuchte in der Prozesstrocknung“ von Condair, den Sie sich noch bis 31.März kostenfrei über die Homepage anfordern. Und interessante medizinische Studien zur Bedeutung der Luftfeuchte finden Sie auf der Webseite. (Rico Popp, Technischer Vertrieb für Luftbefeuchtung / Verdunstungskühlung, Condair GmbH)
Quelle: Condair (Bild: Shutterstock_1495891703)






