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Erfolgreiche MSR-Spezialmesse trotz Corona

Erfolgreiche MSR-Spezialmesse trotz Corona

In Zeiten von Corona erfolgreich Messe machen, das geht. Als erste Branchenmesse des Jahres hat die MSR-Spezialmesse am 23. März in Frankfurt trotz Höchstständen bei den Corona-Zahlen wie gewohnt stattgefunden. Dabei musste der Veranstalter keine Abstriche bei der Zahl der Aussteller machen. „Wir haben einen festen Stamm an Ausstellern, die unser Regionalmessekonzept seit Jahren schätzen“, sagte Meorga-Geschäftsführer Hans-Josef Speicher im Gespräch mit „Verfahrenstechnik“ und freute sich, „dass sich darunter alle namhaften Anbieter von MSR-Techniken finden“. Mehr Aussteller als die üblichen 150 bis 160 wolle man ohnehin nicht zulassen, um das Konzept nicht zu verwässern. Und das, obwohl man schon seit Jahren eine Warteliste mit potenziellen Ausstellern führe.

Das Konzept sieht vor, dass Besucher bei einer Verweildauer von durchschnittlich vier Stunden alle relevanten Aussteller gesprochen haben können. Dabei ist man sich bewusst, dass auf den Regionalmessen keine millionenscheren Abschlüsse geschlossen werden. „Aber als Techniker legen unsere Besucher häufig die Initialzündung für Investitionen“, sagt Harry Herres für das Meorga-Team.

Nach dem Corona-Lockdown scheint es, dass es Besucher nach Live-Begegnungen dürstet. Für die MSR-Spezialmesse in der Frankfurter Jahrhunderthalle – strategisch günstig fußläufig zum Industriepark Höchst gelegen – jedenfalls meldet der Veranstalter mehr als 800 Besucher. Über 1.100 Interessierte hatten sich vorregistriert, was laut Speicher „voll auf Höhe der Messen vor Corona liegt“. „Regionalmessen boomen“, stellt Speicher fest – und ergänzt. „Aussteller wie Besucher wollen keine Table-top-Shows und auch keine standardisierten Ausstellerboxen nach angelsächsischem Vorbild, sondern echte Messestände mit Produkten zum Begreifen.“

Der Erfolg in Frankfurt stimmt optimistisch für die kommenden Veranstaltungen: Die nächste MSR-Spezialmesse findet am 18. Mai in Halle an der Saale statt und liegt damit keine halbe Autostunde von den Chemiesparks in Leuna und Bitterfeld-Wolfen entfernt. Es folgen Ludwigshafen am 14. September und Bochum am 26. Oktober 2022. Der Besuch ist jeweils kostenlos. Ein Programm mit 36 Vorträgen begleitet die Ausstellungen.

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