ABB hat mit dem ACF5000 LCS (Low CEMS Specialist) ein zertifiziertes kontinuierliches Emissionsüberwachungssystem für die kleinsten Emissionsgrenzwerte auf den Markt gebracht.
Es erfüllt die strengsten Anforderungen der EU-Richtlinie über Industrieemissionen (IED 2.0) und ermöglicht Betreibern, striktere Emissionsgrenzwerte einzuhalten, während gleichzeitig die Nachhaltigkeit und die betriebliche Effizienz verbessert werden. Mit Nachweisgrenzen im sub-ppm-Bereich verfügt der ACF5000 LCS über eine QAL1 Zertifizierung durch den TÜV. Die Markteinführung erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt für die europäische Industrie, da der EU-Aktionsplan zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung 1die Notwendigkeit strengerer Emissionskontrollen verstärkt.
Mit der IED 2.0 werden deutlich niedrigere Emissionsgrenzwerte eingeführt, sodass die CEMS innerhalb engerer Zertifizierungsbereiche arbeiten müssen. Systeme, die diese Anforderungen nicht erfüllen, sind für Neuinstallationen nicht mehr geeignet, wodurch der Bedarf an fortschrittlichen Überwachungslösungen steigt. Dies macht den ACF5000 LCS zukunftssicher, da andere Länder und Regionen zu ähnlich strengen Normen übergehen werden. Der ACF5000 LCS kombiniert bewährte Technologie mit verbesserter Leistung. Das System integriert die hochauflösende Fourier-Transform-Infrarot-Spektroskopie von ABB, die selektiv infrarotaktive Gasmoleküle mit außergewöhnlicher Empfindlichkeit und Stabilität misst.
Kombiniert mit einem Flammenionisationsdetektor für flüchtige organische Verbindungen und einer auf Zirkoniumdioxid basierenden Sauerstoffmessung in einem kompletten, Heiß-/Nass-Extraktionssystem, können mehr als 15 Gaskomponenten gleichzeitig überwacht werden.
Quelle: ABB






