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Damit nur drin ist, was rein soll

Detektierbare Bedienteile sorgen für Prozesssicherheit

04.03.2024
von Redaktion VERFAHRENSTECHNIK
Detektierbare Bedienteile: Verfügbar sind sowohl visuell- als auch metall-detektierbare Produkte.

Detektierbare Bedienteile (visuell- oder metalldetektierbare Norm- und Bedienteile) von Heinrich Kipp unterstützen die komplexen Sicherheitskonzepte der Lebensmittelindustrie. Auch kleinste Bruchstücke der Teile lassen sich schnell und zuverlässig aufspüren und aus dem Prozess ausschleusen – größere Ausfälle und Fehlchargen lassen sich so verhindern.

Wie das Erkennen von detektierbaren Bediensteilen in der Praxis funktioniert, zeigt Kipp auf der Anuga FoodTec 2024 in Köln am Beispiel eines Metalldetektors von Bizerba, Balingen. Die Bedienteile sind ultramarinblau (ähnlich RAL5002) eingefärbt. Der Hintergrund: Die Farbe Blau ist im Lebensmittelbereich eher untypisch, sodass sich diese Produkte bei Kontakt mit Nahrungsmitteln einfach visuell identifizieren lassen.

Darüber hinaus entsprechen die Bedienteile den erhöhten Hygieneanforderungen. „Unsere detektierbaren Bedienteile erfüllen alle relevante Normen und sind somit für den Kontakt mit Lebensmitteln bestens geeignet,“ erklärt Samuel Rasch, Produktmanager bei Kipp. „Außerdem haben wir großen Wert auf reinigungsoptimierte Geometrien gelegt – ein Beispiel dafür ist unser Kreuzgriff mit geschlossener Griffkontur mit glatter Oberfläche.“

Auch ultrakleinste Metallteile erkennen

Einen Schritt weiter gehen die metalldetektierbaren Bedienteile aus dem Produktportfolio. Deren Bestandteile lassen sich mittels der Induktionstechnologie erfassen. Gelangen Bruchstücke oder komplette Komponenten in den Prozess, können spezielle Detektieranlagen die Fremdkörper zuverlässig ausselektieren – auch wenn diese für das bloße Auge unsichtbar sind. So lassen sich Bruchstücke bis zu 0,027 cm³ (Größe ca. 3 x 3 x 3 mm) erfassen und ausschleusen, sodass keine größeren Produktionsmengen entsorgt werden müssen.

Alle detektierbaren Bedienteile von KIPP bestehen aus EU10/2011- und FDA-konformem, glasfaserverstärktem Thermoplast, die Einlegeteile sind aus Edelstahl 1.4404 gefertigt. Die maximale Betriebstemperatur liegt bei 120 °C. Verfügbar sind sowohl Bügel-, Flügel-, Stern- und Kreuzgriffe als auch Rändelknöpfe und Klemmhebel.

Kipp auf der Anuga Foodtec in Köln in Halle 8.1, Stand A090.

Quelle: Kipp

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