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Zukunftsfähige Konzepte und innovative Elektromotoren

Jubiläum: 75 Jahre Groschopp

10.08.2023
von Redaktion VERFAHRENSTECHNIK
Am 25. August dieses Jahres zelebriert Groschopp ihr 75-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläumsfeier mit zahlreichen Gästen

Die EMW Elektro-Motoren-Feinbauwerk Groschopp & Co. GmbH wurde 1948 in Mönchengladbach-Rheydt gegründet. 1954 zog das Unternehmen an den heuten Standort in Viersen. Erst seit dem Jahr 2000 firmiert der Antriebshersteller unter dem Namen Groschopp AG Drives & More. Am 25. August dieses Jahres zelebriert sie ihr 75-jähriges Bestehen im Rahmen einer Jubiläumsfeier mit 250 Gästen.

Bei Groschopp liegt der Schwerpunkt auf der Fertigung von Elektromotoren und Getrieben für verschiedene Industriezweige. Pro Jahr fertigt das Unternehmen etwa 150.000 Motoren auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern in Deutschland und 4.500 Quadratmetern in China. „Seit den 2000er Jahren wurde die komplette Produktion immer weiter modernisiert und automatisiert,“ erzählt Wolfgang Pflug, CEO Groschopp. „Vom Produktdesign über die Zerspanung bis hin zur Wickeltechnik.“

Zu den meistverkauften Produkten zählen Kommutator-Einbaumotoren, Induktionsmotoren und Servomotoren sowie Schnecken- und Stirnradgetriebe – Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens sind applikationsspezifische Anpassungen nach Bedarf sowie die extreme Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit der Antriebe. Zu den Zielbranchen zählen der Maschinen- und Apparatebau, die Medizintechnik, die Nahrungs- und Genussmittel- sowie die Textil- und Verpackungsindustrie. Im Bereich Energieverteilung ist Groschopp mit seinen Antrieben laut Eigenaussage Marktführer.

Pioniere in Sachen Servotechnik

Das Unternehmen beteiligt sich seit Jahren weltweit an verschiedenen Forschungsprojekten, um immer wieder neue Antriebskonzepte am Puls der Zeit auf den Markt zu bringen. Vor allem in der Servotechnik gelang es dem Unternehmen Produkte zu entwickeln, angefangen bei einem elektrisch kommutierten Gleichstrommotor mit guten Rundlaufeigenschaften. „Mit unserem selbst entwickelten Gebersystem konnten wir unseren Kunden bereits Mitte der 90er Jahre einen Servoantrieb anbieten, der in jedes Budget passt,“ erklärt Pflug. „Die Kombination aus Motor und Servoregler hat dann schnell den Markt erobert.“ Eine weitere Innovation war die Einführung der Zahnspulenwickeltechnik, da damit die elektronisch kommutierten Servomotoren eine besonders hohe Leistungsdichte, und einen hohen Wirkungsgrad sowie eine hohe Positioniergenauigkeit erreichen konnten. 2017 folgte ein Antriebskonzept speziell für hygienekritische Bereiche, dass Motoren, Planetengetriebe und Regeltechnik in ein Edelstahlgehäuse integriert.

Zukunftsvisionen

„Derzeit bauen wir einen zweiten Produktionszweig auf, bei dem es darum geht, aus Photovoltaikstrom Methanol als Speichermedium herzustellen und zu einem späteren Zeitpunkt mit Hilfe eines Blockheizwerkes wieder in Strom und Wärme umzuwandeln“, erklärt Pflug abschließend. „Unser Ziel ist es, mit dem, was wir tun, auch in Zukunft erfolgreich am Markt zu sein und wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Quelle: Groschopp

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