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Unkompliziertes Belüftungssystem

Unkompliziertes Belüftungssystem

Stabile Parameter

Bildquelle: Landia

In vielen Fällen müssen industrielle Molkereiabwässer spezielle Kriterien hinsichtlich des chemischen Sauerstoffbedarfs (CSB) sowie des Phosphor- und Stickstoffgehalts erfüllen und daher im Betrieb vorbehandelt werden, bevor eine Direkteinleitung in die Kanalisation erfolgen kann. Um die geforderten Parameter stabil einzuhalten und damit unter anderem eine anaerobe Vergärung der Biomasse und die damit einhergehende Geruchsbelästigung zu verhindern, setzt die Frischli Milchwerk Weißenfels GmbH zur Belüftung und Durchmischung des Abwassers seit 2014 drei Airjet-Systeme der Landia GmbH ein.
Dabei handelt es sich jeweils um eine Kombination aus einer Chopperpumpe und zwei angebauten Venturi-Ejektoren, die für eine effiziente Sauerstoffanreicherung des Abwassers selbst in Bodennähe sorgen, die Belebung fördern und Ablagerungen verhindern. Durch die Konstruktion aus rotierenden und feststehenden Messern und einem offenen Flügelrad eignet sich die Belüftungslösung auch für schwierige Medien mit hohem Trockenstoff-Gehalt.
Airjet ist sogar im gefüllten Tank äußerst leicht zu installieren und zu regeln, weil das selbstansaugende System keine Druckluftzufuhr benötigt. Am Standort Weißenfels stellt das Molkereiunternehmen Frischli Milchwerke im Drei-Schicht-Betrieb neben H-Milch vor allem Speisequark her, das dort produzierte Abwasser setzt sich entsprechend in der Regel aus Eiweißen, Milchzucker, Milchfett sowie Reinigungs- und Desinfektionsmitteln zusammen. „Wir sammeln dieses Abwasser in einem Tank mit einem Fassungsvermögen von 1200 m³, in dem immer ein Füllstand von 50 % eingehalten wird“, erklärt Henner Schumann, Werkleiter beim Frischli Milchwerk Weißenfels. „Dort wird auch die Vorbehandlung durchgeführt.“
Dabei wird das Medium permanent belüftet, durchmischt und homogenisiert, um die notwendigen Einleitparameter zu erreichen: Bei der Direkteinleitung muss ein Phosphor-Gehalt von < 25 mg/l, ein Stickstoff-Gehalt von 150 mg/l sowie ein CSB-Wert von 1800 mg/l eingehalten werden. „Der Sauerstoffüberschuss muss gegeben sein, um eine anaerobe Vergärung der Biomasse auszuschließen, durch die sonst Faulgase und damit eine Geruchsbelästigung entstehen würden“, erläutert Cord Cassens, Experte für Abwasserbelüftung und Vertriebsleiter bei der Landia GmbH. „Der Sauerstoff muss überall im Behälter vorhanden sein, daher ist eine homogene Durchmischung entscheidend.“

 

 

 

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