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Rotamill mit neuem Standort in Siegen

Rotamill mit neuem Standort in Siegen

Die Rotamill GmbH ist nur eines der Beispiele für Unternehmen, die sich trotz der aktuellen Pandemie-Situation im Markt behaupten. Hier setzt man auf strategische Anpassung und Investitionen in die räumliche Erweiterung. Im Juli 2020 wurde der neue Rotamill-Standort im Nordrhein-Westfälischen Siegen nun feierlich eingeweiht von Geschäftsführer Frank-Martin Bub (im Bild rechts) und Spartenleiter Eberhard Krumm.

Das bereits seit 1974 im verfahrenstechnischen Anlagenbau tätige Unternehmen gilt heute, nicht zuletzt durch den Zukauf von Schirm Wärmetechnik und Langbein & Engelbracht vor einigen Jahren, als Spezialist für Abluftreinigung und Energie-Recycling. Nach einer strategischen Umstrukturierung wurden nun verschiedene Unternehmensbereiche am neuen Standort in Siegen zusammengeführt. In enger Zusammenarbeit mit dem „Kompetenzzentrum West“ in Bochum werden hier verfahrenstechnische Anlagen konstruiert, geplant und gebaut. Denn Rotamill ist nicht nur Planungsbüro, sondern auch Hersteller mit eigener Werkstatt, eigener Programmierung der Anlagen und in-house Elektro-Abteilung.

„Im Rahmen unseres weiteren Wachstums ist der neue Standort ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Hier können wir unseren Kunden noch besseren Service und umfangreiche Vorhaltung von Ersatz- und Verschleißteilen bieten“, kommentierte Geschäftsführer Frank-Martin Bub die Umzugsvorbereitungen. Und auch der Spartenleiter Anlagenbau bei Rotamill, Eberhard Krumm, äußerte sich durchweg positiv zum Ortswechsel: „In den letzten Jahren hat sich Rotamill stark auf die beiden Geschäftsbereiche Abluftreinigung und Energie-Recycling fokussiert. Am neuen Standort können wir diese beiden Bereiche noch besser miteinander verknüpfen und Synergien nutzen.“

Die Themen Abluftreinigung und Energie-Recycling durch Abwärmenutzung sind gerade im Kontext der Nachhaltigkeitsbemühungen der westlichen Industrieländer in den weltweiten Fokus gerückt. Es handelt sich daher um ein Tätigkeitsfeld, das auch in Zukunft großes Potenzial verspricht. Schon heute werden die meisten industriellen Prozesse auf ihre Möglichkeiten zur Energierückgewinnung hin geprüft, während immer strengere Richtlinien die Emissionsgrenzen in modernen Produktionsbetrieben vorgeben. Gute Möglichkeiten für derartige Modernisierungsmaßnahmen bieten sich daher beim Refurbishment bestehender Systeme, speziell aber auch beim Engineering neuer verfahrenstechnischer Anlagen.

So konnte die Rotamill GmbH kürzlich etwa für ein namhaftes Unternehmen aus dem Bereich Oberflächentechnik eine schlüsselfertige Anlage realisieren, die die Abwärme aus der Abluftreinigung zum Betrieb einer Absorptionskältemaschine mit 280 kW Kälteleistung nutzt. Dabei wird die mit Lösemitteln belastete Luft zunächst einer regenerativen, autothermen Nachverbrennung unterzogen, bevor die noch ca. 180 °C heiße Reinluft per Bypass-Leitung das Wasser im Wärmeaustauscher der Kältemaschine erhitzt. So lässt sich über den gesamten Prozess eine außergewöhnlich hohe Energieeffizienz erwirtschaften.

Durch ganzheitliche Lösungen wie diese plant das Unternehmen Rotamill, auch in Zukunft als Effizienzpartner für einen wachsenden Kundenkreis individuell zugeschnittene, funktionale und zuverlässige Systeme zu entwickeln.

Quelle: Rotamill

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Veröffentlicht von

Eva Linder

Das Schöne an der VERFAHRENSTECHNIK ist für mich die Branchenvielfalt und die Nähe zum Anwender.

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