Herma und Schreiner Medipharm bieten eine gemeinsam abgestimmte Lösung zur prozesssicheren RFID-Etikettierung von Vials bei hohen Taktzahlen.
Sie kombiniert die Robust RFID-Labels von Schreiner Medipharm mit der materialschonenden Etikettiertechnik von Herma. Die Labels verfügen über eine Schutzstruktur, die Chip und Antenne gegen mechanische Einwirkungen abschirmt, und eignen sich auch für Behältnisse mit engen Radien wie Vials oder Spritzen. Beschädigungen am RFID-Inlay können sonst dazu führen, dass ein Label nicht mehr auslesbar ist.
Technologische Basis ist die für Pharma- und Healthcare-Anwendungen entwickelte Rundum-Etikettiermaschine Herma 132M HC. Mehrere konstruktive Merkmale sichern die schonende Verarbeitung: Sanfte Geschwindigkeitsrampen aus dem Herma 500 Etikettierer-Portfolio sorgen für gleichmäßigen Materialfluss, Leichtlaufrollen reduzieren mechanische Einwirkungen beim Etikettentransport, ein servogeregelter Drehstern gewährleistet eine ruckfreie Produktübergabe. Hinzu kommen ein pneumatisch gefedertes, fein einstellbares Anwalzband sowie produktspezifisch angepasste Drehsternrollen.
In Tests auf der Herma 132M HC ging das Risiko von Chipbruch durch das Zusammenspiel von Label und Maschine praktisch gegen null, während herkömmliche Standardlösungen höhere Ausfallraten aufwiesen. Die Lösung erfüllt damit die Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, digitale Identifikation und Prozessstabilität in industriellen pharmazeutischen Anwendungen, etwa für automatisiertes Medikamentenmanagement und Manipulationsschutz.
Quelle: Herma






