Leibinger hat das Kennzeichnungssystem 2DJet vorgestellt. Die Lösung ist für den Druck GS1-konformer 2D-Codes in industriellen Verpackungslinien ausgelegt.
Gedruckt werden Codes mit bis zu 300 dpi bei Geschwindigkeiten bis 120 m/min. Möglich sind Module mit bis zu 33 x 33 QR-Codes. Das System arbeitet berührungslos und eignet sich für unterschiedliche Verpackungsmaterialien sowie flache, gebogene oder strukturierte Oberflächen. Der Druckkopf benötigt einen Abstand von 8 mm und kann dadurch auch bei begrenztem Platz in bestehende Produktionslinien integriert werden.
Hintergrund der Entwicklung ist die zunehmende Einführung von 2D-Codes in Branchen wie Lebensmittel, Getränke und FMCG. Gründe sind höhere Datendichte, bessere Rückverfolgbarkeit sowie Anforderungen wie der digitale Produktpass der EU. Das System basiert auf einer kontinuierlichen Tintenversorgung für unterbrechungsfreie Produktion. Tests und Demo-Installationen für Pilotprojekte sind ab Ende 2026 vorgesehen, die Markteinführung ist für Anfang 2027 geplant.
Quelle: Leibinger






