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Jubiläum: 100 Jahre Will & Hahnenstein GmbH

Jubiläum: 100 Jahre Will & Hahnenstein GmbH

Herdorf, 12. Juni 2019: In diesem Jahr feiert die Will & Hahnenstein GmbH ihr einhundertjähriges Bestehen. Bereits seit über zwei Jahrzehnten wird die Firma von Dipl.-Ing. Uwe Hahnenstein (Bild), einem Enkel des Gründers, geführt und präsentiert damit geradezu klassisch ein erfolgreiches mittelständisches Familienunternehmen.

Ursprünglich als Handelsgesellschaft für Werkzeuge und Geräte gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem weltweit erfolgreichen Spezialisten im thermischen Apparatebau entwickelt. Die Gründer Adolf Hahnenstein und Otto Will begannen 1919 in Siegen mit dem Handel von Schubkarren, Hubwägen, leichten Kränen und anderen Transporthilfen. Doch schon die Glasballonkipper „Kippfix“ führten in den 30-er-Jahren zur Chemieindustrie als wichtigem Kunden und zu einer seit 1936 ununterbrochenen Teilnahme an der Achema in Frankfurt.

Die in vielen Herstellungsprozessen notwendige Viskositätsänderung von festen Rohstoffen wie Wachsen, Fetten, Vaseline etc. zur Verflüssigung, zum Abfüllen sowie zum Mischen, ermöglichte Will & Hahnenstein bereits in den 50-er-Jahren mit Fassheizern und davon ausgehend mit immer größeren Wärmekammern für Fässer und Container sowie mit elektrisch beheizten Thermalöl-Schmelzbehältern.

Durch konsequentes Eingehen auf Kundenwünsche und spezielle Anforderungen wurden die thermischen Geräte immer weiter verfeinert. Neben der reinen Erwärmung sind heute Temperprozesse und Trocknungsaufgaben für zahlreiche Industrieanwendungen eine häufige Aufgabenstellung von Kunden aus dem gesamten Bereich der Prozessindustrie bis hin zur Nuklearentsorgung, der Kunststoffindustrie und der Pharma- und Kosmetikbranche. Auch im Bereich des schonenden Aufschmelzens bei niedrigen Temperaturen und von außen bewegten Gebinden durch Dreheinrichtungen oder Rüttelplatten hat sich das Unternehmen einen Namen gemacht.

Heute bieten mehrere Fertigungshallen und ein 2018 neu bezogenes Bürogebäude allen Beschäftigten der verschiedenen Betriebe ein modernes Arbeitsumfeld.

Quelle: Will & Hahnenstein

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Veröffentlicht von

Eva Linder

Das Schöne an der VERFAHRENSTECHNIK ist für mich die Branchenvielfalt und die Nähe zum Anwender.

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