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Förderprogramm für fiese Fluide

Förderprogramm für fiese Fluide

Schlauchpumpen – verschiedene Medien, kritische Eigenschaften

Aggressiv gegen metallische Materialien, abrasive Partikel oder Feststoffe im Förderstrom, fast pastöse Viskosität, hohe Empfindlichkeit – manche Fluide können ganz schön „fiese“ Eigenschaften besitzen. Solche Flüssigkeiten mit hoher Verfügbarkeit und Prozesssicherheit zu fördern ist eine Herausforderung, für die selbstansaugende, trockenlaufsichere Schlauchpumpen bestens geeignet sind.

Bildquelle: Ponndorf

Weit gefächert ist das Branchen-Portfolio, das Ponndorf mit seinem Förderprogramm erreicht: Die Chemie- und Pharmaindustrie, Keramik-, Glas-, Kunststoff- und Harzverarbeiter, Nahrungsmittelhersteller, die Holz- und Papierbranche, die industrielle wie auch die kommunale Wasser- und Abwasseraufbereitung, der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobilindustrie sind vielerorts überzeugt davon, mit Schlauchpumpen „schlau zu pumpen“.

Schlauchpumpen sind durch die Tatsache, dass nur der Schlauch mit dem Fördermedium in Kontakt kommt, sehr universell und vielseitig einsetzbar. Für abrasive Medien, die eine hohe mechanische Widerstandsfähigkeit erfordern, stehen ebenso geeignete Schlauchmaterialien zur Verfügung wie für Fluide mit aggressiven Eigenschaften oder für Flüssigkeiten mit mehr oder weniger hohen Feststoffanteilen.

Die Anwendung bestimmt, welcher der vielen verfügbaren Werkstoffe zum Einsatz kommt. Ob eine Gewebearmierung der Schläuche erforderlich ist, entscheiden jedoch nicht nur die Medieneigenschaften, sondern auch die Ausführung der Schlauchpumpe. Ponndorf ist einer der wenigen Anbieter weltweit, der sowohl sogenannte Trockenläufer als auch Nassläufer anbietet. Fördermengen bis 24.500 l/h und Förderdrücke bis 4 bar sind Applikationsparameter, die in vielen Fällen für den Einsatz von Trockenläufern sprechen. Der Schlauch im Inneren ist in der Regel nicht armiert: Er wird durch einen Rotor mit den drei versetzten Verdrängerrollen aus Teflon zusammengedrückt und dadurch das Medium weiter gefördert. Zwischen den Rollen stellt sich der Schlauch wieder in seine ursprüngliche Form zurück und erzeugt dadurch einen Unterdruck, der ein Ansaugen des zu fördernden Mediums bewirkt.

Trockenläufer sind in etwa 70 % aller Schlauchpumpen-Applikationen anzutreffen. Die restlichen etwa 30 % decken Nassläufer ab. Mit ihrem Schmierbad im Gehäuseinneren, dem festeren, gewebeverstärktem Schlauchmaterial und den Gleitschuhen auf dem Rotor sind sie auf Fördermengen bis 60.000 l/h und Förderdrücke bis 15 bar ausgelegt. Ob Trocken- oder Nassläufer – beide Varianten bieten den entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Pumpentechnologien wie Membran-, Exzenter-, Zahnrad- und Kreiselpumpen, dass sie ohne Dichtungen, Klappen und Ventile arbeiten. Es kommt nur der eingesetzte Schlauch mit dem Medium in Berührung – und keine mechanischen Teile wie Rollen, Rotoren, Lauf- und Zahnräder, Ventile und Wellendichtungen oder die Innenwandung des Pumpengehäuses.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in unserem E-Paper.

 

 

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Veröffentlicht von

Eva Linder

Das Schöne an der VERFAHRENSTECHNIK ist für mich die Branchenvielfalt und die Nähe zum Anwender.

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