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Dosieren von Additiven

Dosieren von Additiven

Schnell in der Luft

Bildquelle: Huning

Speziell für die Beschickung von Mischern und den schonenden Abtransport der gemischten Charge wurde eine Systemlösung entwickelt, die weltweit von vielen Mischer-Herstellern in ihrer Anlagenkonzeptionen erfolgreich eingesetzt wird. Insbesondere die Förderung biologisch, chemisch oder farblich kontaminationsgefährdeter Zusatzstoffe in räumlich entfernte Mischer bereitet Anlagenplanern und Betreibern häufig Probleme. Konventionelle Fördermittel, wie z. B. Elevatoren, Schnecken oder pneumatische Förderer versagen dort, wo ein nahezu verschleppungsfreier Transport unabdingbar ist und bereits kleinste Restmengen den Gesamtprozess infrage stellen.
Im ländlichen Melle bei Osnabrück werden bei Huning Anlagenbau, ein Firmenzweig der Huning Unternehmensgruppe, Maschinen für die Schüttgut-, Biogas- und Schlammtechnik konstruiert und gefertigt. Der mittelständische Betrieb mit etwa 260 Mitarbeitern am Standort Melle baut und vertreibt Dosierer und Lagerbehälter, Schneckenwege und Zerkleinerer für unterschiedliche Anwendungsbereiche. Ein weiteres Standbein ist der Vertrieb von Überhebeeinrichtungen für rieselfähige Schüttgüter – hier kommt der „Quicklift“ ins Spiel.
Der Quicklift, eine Art Güteraufzug, besteht im Wesentlichen aus einem drehbar gelagerten Hubmast und einem in der Höhe verfahrbaren Schüttgutbehälter. Die Drehbewegung um die vertikale Achse wird über einen Drehkranz mit Kettentrieb und einen Getriebemotor realisiert. Das Heben der Behälter erfolgt über einen, nach statischen Erfordernissen ausgelegten Kettenantrieb samt frequenzgeregeltem Getriebemotor. Je nach Hub-Position werden unterschiedliche Geschwindigkeiten gefahren, um ein exaktes Andocken, aber auch um eine möglichst geringe Taktzeit zu gewährleisten.
Ein häufiger Einsatzfall ist das Dosieren von Additiven in einen höher gelegenen Mischer. Über ein Dosierorgan, z. B. eine Mikrokomponentenwaage, werden definierte Mengen eines Additivs an einer Andockstation in den Transportbehälter gefüllt. Die Befüllung erfolgt durch eine flexible Andockvorrichtung nahezu staubfrei. Der vollständig geschlossene Behälter schwenkt danach in die Hubposition und durchläuft während des Hubes beliebig viele Etagen bis er die gewünschte Produktaufgabeebene erreicht hat.

 

 

 

 
 

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