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Aventus: Neuer Spezialist für Verpackungstechnik

Aventus: Neuer Spezialist für Verpackungstechnik

Im Rahmen der Achema stellten Haver & Boecker und Windmöller & Hölscher ihr neues Gemeinschaftsunternehmen Aventus vor. Dr. Jürgen Vutz (CEO Windmöller & Hölscher), Kai Lammers (Geschäftsführer Aventus) und Florian Festge (Geschäftsführender Gesellschafter Haver & Boecker) verkündeten die Gründung von Aventus (v.l.).

Aventus ist spezialisiert auf Anlagen zur Verpackung von freifließenden Schüttgütern bis zur fertigen Palette. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde im Juni offiziell gegründet, beide Parteien halten 50 Prozent. Die Haver & Boecker Tochter Newtec, zuständig für Palettierer, ist eine 100% Tochter der neuen Firma. Nach Aufnahme des vollen Betriebs soll Aventus über 300 Mitarbeiter beschäftigen und rund 80 Mio. Euro Umsatz machen. Mit dem Gemeinschaftsunternehmen wollen die beiden Marktführer ihre Kräfte bündeln, um die Zukunft des Abfüllens und Palettierens tatkräftig zu gestalten.

„Die großen Megatrends, wie Globalisierung und Digitalisierung, betreffen den Markt des Abfüllens und Palettierens“, erklärt Florian Festge, geschäftsführender Gesellschafter bei Haver & Boecker, auf der Pressekonferenz die Beweggründe für das Gemeinschaftsunternehmen. „Schnellere Innovationszyklen, weltweit verknüpfte Produktionsprozesse bei gleichzeitig steigender Flexibilität sind nur einige der Herausforderungen der Branche. Um die Bedürfnisse unserer Kunden heute und morgen optimal zu erfüllen, brauchen wir eine starke und fokussierte Mannschaft. Mit Aventus schaffen wir gemeinsam genau diese“, so Festge.

Der Name Aventus ist aus den Namen der beiden Stammhäuser abgeleitet. „Avena steht für Hafer, Ventus für Wind. Der Name symbolisiert, dass wir das Beste aus beiden Häusern vereinen“, so Dr. Jürgen Vutz, CEO bei W&H. Als Geschäftsführer von Aventus ist Kai Lammers benannt worden, er war zuvor 16 Jahre bei W&H tätig, zuletzt als Leiter Service Vertrieb. „Wir haben mit Kai Lammers eine Führungskraft gewonnen, die sowohl technisches Wissen als auch Produktions- und Auslandserfahrung mitbringt“, erklärt Vutz.

Zum Portfolio von Aventus gehören Fülltechnik für Offensack, FFS-Sack und Big-Bag sowie Palettierer und Ladungssicherung. „Durch den Zugriff auf das Angebot sowohl von Haver & Boecker als auch von W&H bildet Aventus die gesamte Wertschöpfungskette ab. Wir können mit dem breiten Angebot sehr spezifisch die Anforderungen des Kunden abbilden: Von Standard- bis zu Spezialanwendungen, von kleineren Leistungen bis zur High- Speed-Anlage. Dabei hat der Kunde einen Ansprechpartner und erhält alles aus einer Hand“, erklärt Lammers. Das Portfolio von Aventus ist beispielsweise besonders interessant für Kunden aus den Märkten Chemie, Nahrungsmittel und Tierfutter.

Beim Service soll Aventus von den Strukturen beider Stammhäuser profitieren. „Aventus bietet Service auf allen 5 Kontinenten mit Zugriff auf 52 Servicecenter und über 500 Service-Techniker“, so Lammers. „Wie die beiden Stammhäuser steht Aventus für ein langfristiges Serviceversprechen – sowohl für bestehende Maschinen aus beiden Häusern als auch für Neumaschinen“, so Lammers.

Seinen Hauptsitz wird Aventus im Münsterland haben, der genaue Standort wird zurzeit noch entschieden. Dort werden bis 2020 eine eigene Produktion sowie Forschung & Entwicklung und weitere Funktionen angesiedelt werden. Mit Newtec hat Aventus einen weiteren Produktionsstandort in Frankreich im Elsass.

Einen Ausblick auf die zukünftige Innovationsrichtung gibt Lammers auch: „Basierend auf dem Portfolio beider Häuser wird Aventus das Angebot langfristig weiterentwickeln. Themen wie die Integration der gesamten Wertschöpfungskette und zunehmende Digitalisierung im Sinne der Industrie 4.0, sind in beiden Stammhäuser in den letzten Jahren bereits erfolgreich bearbeitet worden. Wir werden diese Entwicklungen mit gebündelten Kräften und Wissen bei Aventus vorantreiben. Daraus werden Innovationen mit hohem Nutzen für unsere Kunden entstehen.“

Quelle: Haver&Boecker/Windmöller&Hoelscher

 

Veröffentlicht von

Eva Linder

Das Schöne an der VERFAHRENSTECHNIK ist für mich die Branchenvielfalt und die Nähe zum Anwender.

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