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Vom Frischwasser bis zum Abwasser

Vom Frischwasser bis zum Abwasser

Vom Frischwasser bis zum Abwasser

Bildquelle: Aerzen

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Wasser ist das Lebenselixier jeder Papierfabrik. Sparsamer Umgang mit diesem wertvollen Element und eine sorgfältige Aufbereitung vor der Einleitung in ein Gewässer sind unabdingbare Voraussetzungen für ein nach höchsten ökonomischen und ökologischen Standards arbeitendes Unternehmen. Dabei erfüllt die ölfreie Sauerstoff-Produktion sowohl im Frischwasser- als im Abwasserbereich bei UPM Nordland Papier GmbH im niedersächsischen Dörpen zentrale Aufgaben.

UPM Nordland Papier produziert ungestrichene und gestrichene Schreib- und Druckpapiere. Die Dörpener Feinpapierfabrik ist die größte ihrer Art in Europa und produziert auf vier Papier- und zwei Streichmaschinen bis zu 1,4 Mio. t Feinpapier jährlich. Das in der Produktion benötigte Frischwasser wird dem werkseigenen Brunnen entnommen. Anfallendes Abwasser wird in einer erst mechanisch und dann biologisch arbeitenden Kläranlage mit einer Kapazität von max. 650 m³/h aufbereitet und dann als voll gereinigtes Wasser in die Ems eingeleitet.

In der mechanischen Aufbereitung durchläuft das Abwasser zunächst einen Abwasser-Sammelsumpf. Im anschließenden Abwasserpuffer wird es in Menge und Qualität angeglichen und in der Vorklärung, den sog. Stofffängern, sedimentiert. Hier anfallender Faser- und Papierschlamm wird nach der Entwässerung in vier Schneckenpressen der Weiterverwendung zugeführt. Das jetzt noch ca. 40 °C warme Abwasser wird dann für eine optimale Aufbereitung im nachfolgenden biologisch arbeitenden Klärbereich auf ca. 30 °C zurückgekühlt.


Mehr zur Sauerstoff-Produktion in der Papierherstellung lesen Sie in unserem E-Paper.

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Veröffentlicht von

Eva Linder

Das Schöne an der VERFAHRENSTECHNIK ist für mich die Branchenvielfalt und die Nähe zum Anwender.

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