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100 Jahre Dorstener Drahtwerke

100 Jahre Dorstener Drahtwerke

Die Dorstener Drahtwerke (DDD) feiern in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Sie sind damit eines von nur rund 1,4 % aller deutschen Unternehmen, die dieses Alter erreicht oder bereits überschritten haben. Seit der Gründung durch den Kaufmann Heinrich Wilhelm Brune im Jahr 1918 hat sich viel getan. Aus der ursprünglichen Drahtzieherei im Sauerland wurde ein weltweit agierendes Technologieunternehmen im Ruhrgebiet, das als DDD-Gruppe Tochter- und  Beteiligungsunternehmen in 9 Ländern betreibt.

Diese erfolgreiche Entwicklung wurde zu großen Teilen durch die kontinuierliche Anpassung des Produktportfolios an die sich ständig verändernden Märkte möglich gemacht. Bildeten vor rund 100 Jahren noch Drähte für Drahtheftungen aller Art den größten Teil des Umsatzes ab, so reicht das Angebot heutzutage von Feinstgeweben oder Drahtgittern in diversen Ausführungen über Sieb- und Filterprodukte für verfahrenstechnische Anwendungen bis hin zu hoch spezialisierten Drähten für die grafische Industrie, die Medizintechnik und moderne Automobilanwendungen.

Längst ist die Verwendung von Drahtgeweben nicht mehr nur eine technisch notwendige Entscheidung, sondern in vielen Fällen auch Ausdruck von Geschmack und ästhetischem Empfinden geworden. Mit „MeshArt“ haben die Dorstener Drahtwerke in den 90er Jahren eine Produktreihe eingeführt, die die natürlichen Eigenschaften der robusten, feuerfesten Metalle mit ihren optischen Vorzügen verbindet. Bei international bekannten Architektenbüros, Shop Designern und Künstlern gelten sie seitdem als eine der ersten Adressen in Sachen hochwertige Drahtgewebe aus Stahl, Messing, Kupfer usw., die als transluzente Trennwände, als Wandverzierungen oder bei der Objektgestaltung zum Einsatz kommen. Auch vor dem Hintergrund globaler Märkte und der fortschreitenden Digitalisierung besinnt sich das inhabergeführte Unternehmen 100 Jahre nach der Gründung auf konservative Werte, die während der Jubiläumsfeier am Standort Dorsten erneut betont wurden: „Ohne die Menschen hinter den Produkten, ohne ihre Leistung, ihre Loyalität und ihre Ideen wäre diese Geschichte nicht möglich gewesen. Deshalb danken wir insbesondere allen früheren und allen aktuell für die DDD-Gruppe tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das, was wir miteinander geschafft haben!“, so Rüdiger Tüshaus, der gemeinsam mit Volker Tüshaus Geschäftsführer ist.

Die Nachricht von der geplanten Erweiterung der Produktionskapazitäten am Dorstener Standort wurde von den Mitarbeitern und auch von den lokal geladenen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur freudig aufgenommen und als Zeichen einer stabilen Entwicklung für die Zukunft der gesamten Unternehmensgruppe von den anwesenden Abordnungen der Partner im Ausland wahrgenommen, die sich an diesem Tag mehr denn je als Teil einer großen Familie fühlen durften.

Quellen: Dorstener Drahtwerke (Text), Moritz Brilo (Foto)

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Veröffentlicht von

Eva Linder

Das Schöne an der VERFAHRENSTECHNIK ist für mich die Branchenvielfalt und die Nähe zum Anwender.

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